Ratgeber Krankenkasse | Powerstoff Zink

Ratgeber Krankenkasse | Fit und vital zu sein und zu bleiben das ganze Leben lang: Das wünscht sich jeder. Gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung tragen ebenso dazu bei wie eine ausgeglichene, stressfreie Lebensführung. Bei all dem nicht zu unterschätzen ist der Powerstoff Zink, der durch seinen Einfluss auf fast alle Körperfunktionen zu Fitness und Vitalität beiträgt: Zink wird für die Funktion von mehr als 300 Enzymen benötigt und ist an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Dazu zählen beispielsweise der Stoffwechsel von Insulin, Sexualhormonen, Wachstumshormonen, Nervenüberträgerstoffen und Bindegewebseiweißen. Zink beeinflusst die Sinnesfunktionen wie Riechen, Schmecken, Sehen und Hören, ist wichtig für den Vitamin-A-Haushalt, die Wundheilung und die Immunabwehr.


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Der menschliche Körper ist also auf Zink angewiesen, ein Mangel fördert die Entstehung von Krankheiten. Zudem gibt es Zeitabschnitte wie Schwangerschaft, Stillzeit und Pubertät, bei denen ein erhöhter Zinkbedarf besteht. Eine Risikogruppe für eine unzureichende Zinkversorgung sind unter anderem Vegetarier, da einerseits die Bioverfügbarkeit von Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln geringer und gleichzeitig der Zinkverlust bei Vegetariern stark erhöht ist. „Eine unzureichende Versorgung kann Auswirkungen auf das Immunsystem haben, Infektanfälligkeiten können die Folge sein“, erklärt Berit Wirths von der International Zinc Association, „daneben führt Zinkmangel auch zu einer Verlangsamung der Zellteilung und -erneuerung, wodurch das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit von Haut, Schleimhaut, Haaren und Nägeln beeinträchtigt werden

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Für die Leber ist Zink von großer Bedeutung – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Leber eine Art Enzym- und Stoffwechselzentrale und Zink an sehr vielen Enzymfunktionen beteiligt ist.“ Diabetiker weisen oft eine Unterversorgung mit dem Spurenelement Zink auf, was beispielsweise den Zuckerstoffwechsel beeinträchtigt. Selbst die Anzeichen, dass psychische Veränderungen wie Konzentrationsstörungen, Depressionen oder Demenz mit einem Zinkmangel zusammenhängen, nehmen zu.

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Hervorragende Zinklieferanten sind Nüsse und Samen. Kürbiskerne enthalten beispielsweise 7030 Mikrogramm Zink pro 100 Gramm. Schweineleber dagegen enthält nur 6350 Mikrogramm.

Walnüsse, Paranüsse, Erdnüsse und Mandeln enthalten in etwas so viel Zink wie Fleisch. Hülsenfrüchte, Buchweizen und Hirse liefern ebenfalls interessante Mengen an Zink. Und Avocados, Kräuter, grüne Blattgemüse (besonders Wildgemüse) enthalten immer noch 600 bis 900 Mikrogramm Zink, was dem Zinkgehalt von Fisch gleich kommt.

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