Ratgeber Krankenkasse | Erstattung Zahnarzt

Ratgeber Krankenkasse | Die Behand­lung beim Zahn­arzt funk­tioniert für gesetzlich Versicherte genauso wie bei jedem anderen Arzt: Der Versicherte legt seine Chipkarte vor, und der Zahn­arzt behandelt. Muss allerdings Zahn­ersatz her, kann es für Versicherte schnell teuer werden. Denn die Krankenkasse zahlt für Zahn­ersatz einen Fest­zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten, die Kassen und Zahn­ärzteschaft für eine einfache Regel­versorgung fest­gelegt haben – etwa für eine Brücke aus einer Metall­legierung ohne Gold­anteil. Die restlichen Kosten muss der Versicherte selbst tragen.

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

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  Mit 55 zurück in die GKV … Ratgeber Krankenkasse

Krankenkasse erstattet nur bei vorheriger Prüfung … Der Heil- und Kostenplan muss vor der zahnärztlichen Behandlung der Krankenkasse vorliegen. Legt der Patient ihn erst danach vor, hat er keinen Anspruch auf Kostenerstattung. Ein Patient hatte es versäumt, den Heil- und Kostenplan seiner Krankenkasse vorzulegen. Als diese sich weigerte, im Nachhinein die Kosten für eine Zahnarztbehandlung zu erstatten, klagte der Patient. Wie das Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen (Az. L 4 KR 535/11) zeigt – erfolglos.


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Die Begründung des Gerichts: Die Prüfung des Heil- und Kostenplans und auch die Prüfung des Festzuschusses müssen demnach vor Beginn der Behandlung erfolgen. Denn: Ob eine Zahnersatzversorgung notwendig und wirtschaftlich ist, könne nur vorab überprüft werden. Wurde die Behandlung bereits durchgeführt, habe eine nachträgliche Genehmigung keinen Sinn mehr. Der Kläger müsse es selbst verantworten, wenn er sich nicht an das gesetzlich vorgeschriebene Prozedere halte.

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