Richtig krank melden

Ratgeber Krankenkasse | Der Winter ist da und damit erlebt auch die Grippe- und Erkältungszeit einen neuen Höhepunkt. Wenn sie sich krank meldeten, waren deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich 13,2 Tage arbeitsunfähig. Die Krankmeldung ist von der Krankschreibung zu unterscheiden. Spätestens nach drei Tagen muss der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber eine Krankschreibung vom Arzt vorlegen. Dabei zählen nicht die Arbeits-, sondern die Kalendertage!

Doch was ist mit Kurzzeiterkrankungen?
Die gängige Praxis war lange Zeit: Wer sich angeschlagen fühlt, muss nicht sofort zum Doktor. Bis zu drei Kalendertage dürfen Angestellte ohne ärztlichen Beistand das Bett hüten – spätestens am vierten Krankheitstag jedoch muss dem Arbeitgeber eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegen.


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Allerdings legt das sogenannte Entgeltfortzahlungsgesetz auch fest: Der Arbeitgeber kann das Attest schon früher – also bereits zu Beginn der Krankheit – verlangen. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat dies mit einem neuen Urteil (5 AZR 886/11) bestätigt. „Der Arbeitgeber hat das Recht, dieses Verlangen zu stellen, und er ist darin nicht an besondere Voraussetzungen gebunden“, begründete der Vorsitzende Richter Rudi Müller-Glöge das Urteil.

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