Erstdiagnose via Smartphone & Video

Ratgeber Krankenkasse | Künftig erlaubt … Erstdiagnose via Smartphone

Im Rahmen des E-Health-Gesetzes zählt das Arztgespräch am Computer ab sofort zur Kassenleistung. Vertragsärzte können die Behandlung also eher abrechnen als geplant. Allerdings ist nicht jeder vom Gang zum Arzt befreit. Es gelten Vorschriften für die Telemedizin.

Voraussetzung ist beispielsweise, dass Arzt und Patient mindestens einmal zuvor einen nicht digitalen Kontakt hatten – eine Erstdiagnose am Bildschirm ist aktuell noch nicht erlaubt.

Aus Sicht von Ärzten und Krankenkassen verstoßen die Videosprechstunden somit nicht gegen das Fernbehandlungsverbot der ärztlichen Berufsordnung.

Erstdiagnose via Smartphone

Erstdiagnose Aber bereits heute ist abzusehen, das auch die Erstdiagnose bald erlaubt sein wird. In Baden-Württemberg werden Ärzte demnächst auch Erstdiagnosen per Fernbehandlung stellen können. Die Patienten kommunizieren mit ihren Hausärzten etwa per Skype oder über ihr Smartphone. Bislang ist diese Form der Telemedizin nur für „Bestandspatienten“ üblich, bei denen schon eine Diagnose gestellt ist.

Die Landesärztekammer hatte im Sommer 2016 die Berufsordnung geändert, um solche Modellversuche zu ermöglichen. Der Präsident der baden-württembergischen Ärztekammer, Ulrich Clever, sagte, die Ärzteschaft dürfe nicht in die Situation geraten, dass Patienten bei fragwürdigen indischen Callcentern Rat suchten, die modernen Techniken der Telemedizin in Baden-Württemberg aber verboten seien. Bei dem Schweizer Telemedizin-Anbieter „Medgate“ in Basel arbeiten schon 80 Ärzte, die an manchen Tagen bis zu 4500 Patienten in der Internetsprechstunde behandeln.

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