Schwacher Händedruck erhöht Herzinfarktrisiko

Ratgeber Krankenkasse | Wissenschaftler in Kanada fanden in einer am Donnerstag veröffentlichten großangelegten Studie heraus, dass ein schwacher Händedruck ein Zeichen für ein erhöhtes Risiko eines frühen Todes ist. Für die im britischen Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichte Studie wurden Daten zu fast 140.000 Patienten im Alter zwischen 35 und 70 Jahren in 17 Ländern untersucht.

Je schwächer der Händedruck, desto höher das HerzinfarktrisikoRatgeber-Krankenkasse

Die Gesundheit der Patienten wurde über einen Zeitraum von vier Jahren beobachtet. Bei Untersuchungen wurden die Patienten unter anderem gebeten, ein Gerät zu umgreifen, das die Festigkeit des Händedrucks misst.

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Mit jeden fünf Kilogramm, die die Greifkraft geringer ausfiel, stieg das Sterberisiko im Untersuchungszeitraum um 16 Prozent. Das Risiko eines Herzinfarkts stieg um sieben Prozent, das eines Schlaganfalls um neun Prozent. Der Händedruck ist der Studie zufolge ein verlässlicheres Mittel, einen drohenden frühen Tod zu erkennen, als das Messen des Blutdrucks.

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Ratgeber Krankenkasse | Erstattung Zahnarzt

Ratgeber Krankenkasse | Die Behand­lung beim Zahn­arzt funk­tioniert für gesetzlich Versicherte genauso wie bei jedem anderen Arzt: Der Versicherte legt seine Chipkarte vor, und der Zahn­arzt behandelt. Muss allerdings Zahn­ersatz her, kann es für Versicherte schnell teuer werden. Denn die Krankenkasse zahlt für Zahn­ersatz einen Fest­zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten, die Kassen und Zahn­ärzteschaft für eine einfache Regel­versorgung fest­gelegt haben – etwa für eine Brücke aus einer Metall­legierung ohne Gold­anteil. Die restlichen Kosten muss der Versicherte selbst tragen.

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  Mit 55 zurück in die GKV … Ratgeber Krankenkasse

Krankenkasse erstattet nur bei vorheriger Prüfung … Der Heil- und Kostenplan muss vor der zahnärztlichen Behandlung der Krankenkasse vorliegen. Legt der Patient ihn erst danach vor, hat er keinen Anspruch auf Kostenerstattung. Ein Patient hatte es versäumt, den Heil- und Kostenplan seiner Krankenkasse vorzulegen. Als diese sich weigerte, im Nachhinein die Kosten für eine Zahnarztbehandlung zu erstatten, klagte der Patient. Wie das Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen (Az. L 4 KR 535/11) zeigt – erfolglos.


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Die Begründung des Gerichts: Die Prüfung des Heil- und Kostenplans und auch die Prüfung des Festzuschusses müssen demnach vor Beginn der Behandlung erfolgen. Denn: Ob eine Zahnersatzversorgung notwendig und wirtschaftlich ist, könne nur vorab überprüft werden. Wurde die Behandlung bereits durchgeführt, habe eine nachträgliche Genehmigung keinen Sinn mehr. Der Kläger müsse es selbst verantworten, wenn er sich nicht an das gesetzlich vorgeschriebene Prozedere halte.

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Ratgeber Krankenkasse | Durchblutungsstörungen

Ratgeber Krankenkasse | Socken im Bett … Eigentlich geht das gar nicht! Doch wer unter kalten Füßen leidet, dem ist das egal. Manchmal haben “Eisfüße” ganz profane Ursachen, manchmal steckt aber auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter.

Jeder 3. Bewohner in Deutschland über vierzig Jahren hat Durchblutungsstörungen (u.a. durch verkalkte Gefäße, auch Arteriosklerose genannt). Treten die Durchblutungsstörungen am Bein auf, so redet man von der Schaufensterkrankheit oder pAVK (periphere Arterielle Verschlusskrankheit)

Im Stadium I ist die Engstelle im Gefäß so gering, dass sie keine Beschwerden verursacht. Die Erkrankung wird dann meistens zufällig, z.B. bei einer Gefäßuntersuchung, festgestellt.

Im Stadium II der Erkrankung verspürt der Patient nach einer mehr oder weniger langen Gehstrecke belastungsabhängige Schmerzen, häufig in der Wade (seltener im Oberschenkel, im Hüft-/Gesäßbereich oder Fuß). Der verminderte Gefäßdurchmesser reduziert nähmlich den Blutfluss, der dann unter Belastung nicht mehr ausreicht um die Beinmuskulatur zu durchbluten. Der Patient beginnt zu hinken. Diese Durchblutungsstörung wird dadurch auch Schaufensterkrankheit genannt, da der Patient stehen bleibt und die Erholungsphase, z.B. während der Betrachtung eines Schaufensters, abwartet.

Im Stadium III verschlechtert sich die Durchblutung weiter. Die Schmerzen treten bereits im Ruhestand auf. besonders wenn die Beine flach liegen (nächtlicher oder dauernder Ruheschmerz).

Im Stadium IV führt die Durchblutungsstörung zu abgestorbenem Gewebe, meist an den Zehen, den Knöcheln oder der Ferse. Kleine Wunden heilen nicht mehr ab, sondern werden stattdessen immer größer.

Achtung ! Ab Stadium III und IV besteht unmittelbare Amputationsgefahr.


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Durchblutungsstörungen. Die 8 goldenen Regeln …

Bei Durchblutungsstörungen sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen. Aber Sie können selbst wirksam vorbeugen, indem sie Risikofaktoren für Durchblutungsstörungen vermeiden sowie …

1. mit dem Rauchen aufhören
2. sich ausreichend bewegen
3. auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten
4. vorhandenes Übergewicht abbauen
5. halten Sie stets Ihre Füße warm
6. machen Sie regelmäßig Fußgymnastik
7. machen Sie regelmäßig Fußbad
8. tragen Sie nur bequeme Schuhe

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Ratgeber Krankenkasse | Powerstoff Zink

Ratgeber Krankenkasse | Fit und vital zu sein und zu bleiben das ganze Leben lang: Das wünscht sich jeder. Gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung tragen ebenso dazu bei wie eine ausgeglichene, stressfreie Lebensführung. Bei all dem nicht zu unterschätzen ist der Powerstoff Zink, der durch seinen Einfluss auf fast alle Körperfunktionen zu Fitness und Vitalität beiträgt: Zink wird für die Funktion von mehr als 300 Enzymen benötigt und ist an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Dazu zählen beispielsweise der Stoffwechsel von Insulin, Sexualhormonen, Wachstumshormonen, Nervenüberträgerstoffen und Bindegewebseiweißen. Zink beeinflusst die Sinnesfunktionen wie Riechen, Schmecken, Sehen und Hören, ist wichtig für den Vitamin-A-Haushalt, die Wundheilung und die Immunabwehr.


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Der menschliche Körper ist also auf Zink angewiesen, ein Mangel fördert die Entstehung von Krankheiten. Zudem gibt es Zeitabschnitte wie Schwangerschaft, Stillzeit und Pubertät, bei denen ein erhöhter Zinkbedarf besteht. Eine Risikogruppe für eine unzureichende Zinkversorgung sind unter anderem Vegetarier, da einerseits die Bioverfügbarkeit von Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln geringer und gleichzeitig der Zinkverlust bei Vegetariern stark erhöht ist. „Eine unzureichende Versorgung kann Auswirkungen auf das Immunsystem haben, Infektanfälligkeiten können die Folge sein“, erklärt Berit Wirths von der International Zinc Association, „daneben führt Zinkmangel auch zu einer Verlangsamung der Zellteilung und -erneuerung, wodurch das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit von Haut, Schleimhaut, Haaren und Nägeln beeinträchtigt werden

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Für die Leber ist Zink von großer Bedeutung – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Leber eine Art Enzym- und Stoffwechselzentrale und Zink an sehr vielen Enzymfunktionen beteiligt ist.“ Diabetiker weisen oft eine Unterversorgung mit dem Spurenelement Zink auf, was beispielsweise den Zuckerstoffwechsel beeinträchtigt. Selbst die Anzeichen, dass psychische Veränderungen wie Konzentrationsstörungen, Depressionen oder Demenz mit einem Zinkmangel zusammenhängen, nehmen zu.

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Hervorragende Zinklieferanten sind Nüsse und Samen. Kürbiskerne enthalten beispielsweise 7030 Mikrogramm Zink pro 100 Gramm. Schweineleber dagegen enthält nur 6350 Mikrogramm.

Walnüsse, Paranüsse, Erdnüsse und Mandeln enthalten in etwas so viel Zink wie Fleisch. Hülsenfrüchte, Buchweizen und Hirse liefern ebenfalls interessante Mengen an Zink. Und Avocados, Kräuter, grüne Blattgemüse (besonders Wildgemüse) enthalten immer noch 600 bis 900 Mikrogramm Zink, was dem Zinkgehalt von Fisch gleich kommt.

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